Über Uns
Rabi, das ist eigentlich Rainer und Bine (Vornamen-Apronym, uh!). Für Rainer hat sich im Laufe der Jahre auch die liebevolle Bezeichnung “Eule” etabliert. Eule und Bine sind seit Jahr und Tag ein lustiges Pärchen, solange schon, dass nur noch Fuchs und Hase (und Rabi natürlich) wissen, wie lange genau. Ihre gemeinsame Geschichte jedenfalls beginnt in Quedlinburg im Harz, bei einem, naja, suboptimalen Punk Rock-Konzert der Kult-Band Suicide, in der Eule noch einige Jahre an einer (vermeintlich) erfolgreichen Rocker-Karriere bastelte.
Aus diesem Nachwende-Alternativ-Milieu musste man sich jedoch früher oder später lösen, spätestens als das Studium im benachbarten Wolfenbüttel vorzeitig (2. Semester
) zu Fall zu kommen drohte. Bine schraubte fleißig am Sozpäd-Diplom, während Eule voll und ganz in den Nullen und Einsen des Informatikstudiums aufging. Mit der Schockerfahrung im Hinterkopf, als wir 1989 mit nur 10 Jahren aus unserem sozialistischen Privatkino in die kapitalistische Misere gezerrt wurden, beendeten wir beide unsere Akademikerlehre (fast) in Rekordzeit und (etwas weniger fast) mit sumacum laude, nur um ohne einen einzigen Tag Urlaub direkt auf die Wirtschaft losgelassen zu werden. Hier lief eigentlich alles super, die Karriere schien sozusagen in Gang zu kommen, letztlich ging es Bine und Eule nie besser als in den letzten Jahren. An und für sich.
Irgendwann 2003 schließlich, Eule und auch Bine litten gerade latent unter Identitätsdiffusion, fiel die Entscheidung (in Rücksicht auf Bine vermeide ich hier das Wort Männerentscheidung), nochmal was ganz anderes zu machen, solange man noch kann. An dieser Stelle sollten ein paar Credits an Claudi gehen, die mit ihren Down Under-Erfahrungen sicher den Denkanstoß gegeben hatte. 2005 also lautete der Starttermin für Australien ‘Nach der Fußball WM’, die anderthalb Jahre Verspätung waren aber sicher nicht nachteilig.
Tja, eine Sozialpädagogin und ein Informatiker (es gibt Leute, die nutzen das als Schimpfwort!!) gehen zusammen auf Weltreise. Solche Allianzen gibt es ja häufiger, und im Falle von Bine und Eule kann man fast schon von einer Schicksalsgemeinschaft sprechen. Letztendlich geht es also auch darum, eine ganz persönliche These zu bestätigen: Bine ist das Yin, Eule das Yang. Oder vereinfacht: Eule gewährt dem Sozpäd Zugang zum Internet, während Bine dem Informatiker den Zugang zu Style und geregelter Lebensweise einräumt. Oder ernsthaft: Bine und Eule sind ein ziemlich gutes Team, ein so gutes, dass man die Welt gemeinsam mit einem Rucksack bereisen kann. Einem Rucksack pro Person, wohlgemerkt
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