Nur noch 10 Tage Australien
Cache directory "/var/www/vhosts/inaustralien.de/httpdocs/wp-content/plugins/ttftitles/cache" is not writable.Nur noch 10 Tage AustralienHeute ist ANZAC-Day, an dem die ganze Nation den australischen, neuseeländischen und tongaischen Soldaten gedenkt, die im Einsatz für ihr Land ihr Leben gelassen haben. Am 25. April 1915 hatten die Aussies, die kurz zuvor erst ihre Unabhängigkeit erhalten hatten, auf Drängen der Briten eine Armada Richtung Dardanellen geschickt, um die Osmanen in der Schlacht von Gallipoli von dieser strategisch wichtigen Meerenge zu verjagen. Das ging so mächtig nach hinten los, dass sich an diesem Tag besser kein Brite in der Stadt zu erkennen geben sollte. Naja, nicht ganz so krass, aber es ist noch immer hart für die Aussies. Wir haben derweil unsere Pakete gepackt…
Der 6. Mai als Abreisetag steht nun fest, auch wenn alles etwas drunter und drüber ging. Zuerst hatte sich keine der Agencies wegen einem Job gemeldet, zuletzt kamen doch noch lukrative Angebote, aber da war es längst zu spät. Innerlich stellen wir uns also schon wieder auf Deutschland ein, fahren bei leerer Straße auch regelmäßig rechts und haben im Kino bereits einen Film auf Deutsch geschaut. Die Kisten sind ebenfalls gepackt, wir müssen nur noch den Zoll davon überzeugen, dass es sich bei alldem um Übersiedlungsgut handelt und wir keine Schmuggler sind…
Am 6. Mai fliegen wir also früh nach Kuala Lumpur, schauen uns dort ein paar Tage die Stadt an, bevor es rüber nach Bali geht. Gut zwei Wochen werden wir hier bleiben, die Insel umsurfen und anschließend per Fähre nach Java tingeln. Hier reisen wir per Bahn nach Jogjakarta und gondeln letztendlich zur Hauptstadt Jakarta. Dort steigen wir in den Flieger und düsen zur letzten Etappe: Kuching im Süden Borneos. Von hier aus erkunden wir den Dschungel, schauen uns ein paar Langhäuser an, bevor wir uns dann irgendwie überland nach West-Sabah durchschlagen, wo wir unser Tauch-Logbuch mit einer weiteren Top-10-Divesite füllen können: Sipadan, woohoo!
Wenn wir all das hinter uns haben, fliegen wir zurück nach KL und von dort aus nach London. Hier besuchen wir noch kurz Claudi, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob wir überhaupt über die richtigen Klamotten verfügen, uns in London bewegen zu können. Was soll’s, wir freuen uns trotzdem drauf!
. Tja, und dann geht’s ab in den Flieger nach Hannover! Soweit der Plan…
Glücklicherweise sind wir gar nicht soooooo traurig, dass unser Trip zu Ende geht. Ich hatte eher damit gerechnet, dass ich Panik-Attacken bekommen und Bine den Großteil der Zeit heulend in der Ecke verbringen würde. Aber nein, wir tragen es mit Fassung. Wahrscheinlich, weil alles so viel besser gelaufen ist als wir uns das vorher hätten träumen lassen. Terrence’s Getriebeschaden mal außen vorgelassen.
Also: stellt das Bier schon mal kalt, kann sein, dass wir demnächst vor Eurer Tür stehen!